Solarthermie für Warmwasser & Heizung
Mit einer thermischen Solaranlage wird Sonnenstrahlung in Wärmeenergie für Warmwasser und Heizungsunterstützung umgewandelt. An sonnenreichen Tagen kann die Anlage – passend ausgelegt – einen großen Teil Ihres Warmwasserbedarfs decken und die Raumheizung unterstützen. Jeglicher Energieüberschuss kann in einem Pufferspeicher für späteren Gebrauch gesichert werden. Diese Technologie funktioniert ähnlich wie eine Photovoltaikanlage, die parallel zur Solarthermieanlage die Nutzung der Sonnenenergie je nach Auslegung sinnvoll ergänzen kann. Die Solarmodule auf dem Dach werden passend auf Heizkessel und Speichereinheiten abgestimmt, damit die Anlage je nach Auslegung effizient arbeiten kann.
Die wichtigsten Infos sowie Tipps und Tricks zu Solarthermieanlagen haben wir hier für Sie zusammengestellt.
Unsere erfahrenen Installateure von Paul Arens stehen Ihnen bei Fragen rund um Solarthermie jederzeit zur Verfügung.

⸻ Mit der Kraft der Sonne
Was Solarthermie leisten kann
Solarthermie ist vielseitig einsetzbar. Die Effizienz hängt von der korrekten Platzierung und Abstimmung der Technik ab.
Sie kann genutzt werden:
- um Trinkwasser zu erhitzen
- um Heizsysteme zu unterstützen
- um Schwimmbadwasser zu temperieren
- um Räume zu kühlen
Solarthermie als Ergänzung zum herkömmlichen Heizsystem
Die Integration von Solarthermie in das Heizsystem eines Hauses bietet zahlreiche Vorteile. Neben der Bereitstellung von Warmwasser kann Solarthermie auch dazu beitragen, die zentrale Heizung zu unterstützen. In den Monaten Frühling und Herbst kann die Solarthermieanlage – abhängig von Wetter und Auslegung – zusätzliche Wärmeenergie bereitstellen. Das kann – je nach Systemauslegung – den Anteil konventioneller Wärmeerzeugung verringern und so den Einsatz fossiler Brennstoffe im Heizbetrieb reduzieren helfen. Es ist also eine Überlegung wert, Solarthermie als Ergänzung zum bestehenden Heizsystem in Betracht zu ziehen.
Mit Ölheizung
Die Integration von Solarthermie in ein bestehendes Ölheizungssystem zur Warmwasserbereitung kann – je nach Anlagengröße und Warmwasserbedarf – den Verbrauch von Heizöl spürbar reduzieren. Während der Sommermonate kann die Ölheizung bei passender Dimensionierung und ausreichender Sonneneinstrahlung zeitweise abgeschaltet werden, weil der Warmwasserbedarf dann zu großen Teilen solar gedeckt werden kann. Zudem gewinnen Kombinationen aus Solarthermie und Ölheizung zur Unterstützung der Raumheizung zunehmend an Beliebtheit. Für eine solche Kombination ist allerdings ein spezieller Speicher notwendig, der die optimale Nutzung beider Energiequellen ermöglicht. Wir beraten Sie gerne genauer dazu!
Mit Gasheizung
Solarthermieanlagen und Gasheizungen können über einen gemeinsamen Speicher einfach miteinander kombiniert werden. Obwohl die Investition in eine Kombination aus Solarthermieanlage und Gasheizung zunächst höher ist als die in ein einzelnes Heizsystem, kann sich das je nach Verbrauch und Energiepreisen langfristig rechnen. Die durch Solarenergie gewonnene Wärme kann – je nach Auslegung und Wetter – die Gasheizung auch in den Wintermonaten entlasten. Eine Solarthermieanlage kann die Gasheizung sowohl bei der Warmwasserbereitung als auch bei der Bereitstellung von Heizwärme wirksam unterstützen. Lassen Sie sich persönlich von uns beraten.
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Mit Wärmepumpe
Die Kombination einer Solarthermieanlage mit einer Wärmepumpe ist besonders bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe häufig eine sinnvolle Option.
Wenn diese durch Solarthermie ergänzt wird, kann das – je nach Systemauslegung – auch bei niedrigen Außentemperaturen einen effizienten Betrieb unterstützen. Die von der Solarthermieanlage erzeugte Wärme kann beispielsweise im Verdampfer der Wärmepumpe genutzt werden. Diese Anwendung kann die Quelltemperatur erhöhen, sodass die Luft-Wasser-Wärmepumpe je nach Betriebsbedingungen weniger Energie benötigt, um die gewünschte Heiztemperatur zu erreichen. Eine alternative Methode, um Luft-Wasser-Wärmepumpen und Solarthermie zu kombinieren, besteht darin, die solare Wärme direkt in einen gemeinsamen Pufferspeicher einzuspeisen.
Auch die Kombination mit anderen Wärmepumpen ist möglich. Wir beraten Sie gerne persönlich.
Installation einer Solarthermieanlage – so einfach geht’s!
Bei Paul Arens verbinden wir traditionelles Handwerk mit moderner Elektrotechnik, um Ihnen eine fachgerechte Installation Ihrer Solarthermieanlage zu bieten. Unser Team aus erfahrenen und spezialisierten Fachleuten deckt ein breites Spektrum der Elektrotechnik ab – von der sorgfältigen Planung bis zur Installation. Wir sind auf die Integration von Solarthermieanlagen in bestehende Heizsysteme spezialisiert und planen Lösungen passend zu Gebäude und Bedarf. Wir hören Ihnen zu und setzen Ihre Wünsche präzise um, damit Ihre Anlage passend ausgelegt ist und im Betrieb effizient arbeiten kann.

Onlineanfrage
Wir haben ein Abfrageformular entwickelt, wo Sie alle für ein Angebot wichtigen Fragen beantworten und uns auch Bilder übermitteln können.

Angebot
Anhand Ihrer Angaben erstellen wir ein Angebot. Die technische Umsetzung wird durch unsere Elektroexperten geprüft.

Installation
Nach Vertragsabschluss installieren wir Ihre neue Solarthermieanlage und Sie erhalten von uns eine umfassende Einweisung.
Der ideale Standort
Die Wahl des Standortes für eine Solarthermieanlage ist wichtig, um das Potenzial der Sonnenenergie möglichst gut zu nutzen. Eine südliche Ausrichtung ist ideal, um möglichst viel Sonnenlicht einzufangen. Dabei sollte man darauf achten, dass keine Bäume oder Gebäude die Anlage beschatten, da dies die Effizienz beeinträchtigt. Der Neigungswinkel der Anlage ist ebenfalls wichtig. Abhängig davon, ob man hauptsächlich warmes Wasser produzieren oder die Heizung unterstützen möchte, sollte der Winkel angepasst werden. Mit der passenden Ausrichtung und einem geeigneten Winkel kann die Anlage effizienter arbeiten und – abhängig vom Standort und Wetter – solide Wärmeerträge erzielen.
Bei der Überlegung, wo eine Solarthermieanlage am besten positioniert werden sollte, steht das Hausdach häufig an erster Stelle. Es bietet in der Regel eine große Fläche und ist oft optimal zur Sonne ausgerichtet. Doch neben dem Dach gibt es auch andere sinnvolle Standorte, die in Betracht gezogen werden können. Die Hausfassade kann beispielsweise genutzt werden, besonders wenn sie nach Süden ausgerichtet ist. Auch der Balkon bietet sich an, sofern er die nötige Tragfähigkeit und Ausrichtung besitzt. Das Garagendach ist eine weitere Alternative, besonders wenn das Hauptdach nicht geeignet ist. Für diejenigen, die über ausreichend Grundstück verfügen, kann sogar eine Installation auf einer freistehenden Fläche im Garten in Erwägung gezogen werden. Es ist wichtig, alle Optionen sorgfältig zu prüfen und die beste Lösung für die individuellen Gegebenheiten zu finden.
Solarthermie im Vergleich zu Photovoltaik
Photovoltaik-Systeme sind zweifellos populär und stehen oft im Mittelpunkt, wenn es um erneuerbare Energiequellen geht. Doch gerade in Regionen wie Mitteleuropa kann Solarthermie – je nach Anwendungsfall – praktische Vorteile bieten. Sie nutzt die Sonnenenergie nicht zur Stromerzeugung, sondern zur direkten Wärmeerzeugung. Ein herausragendes Merkmal der Solarthermie ist ihre Fähigkeit, Wasser zu erhitzen. In den Sommermonaten kann eine gut dimensionierte Solarthermieanlage – abhängig von Haushalt, Speicher und Wetter – einen großen Anteil des Warmwasserbedarfs abdecken. Das kann – je nach Deckungsanteil, Energieträger und bisheriger Wärmeerzeugung – die laufenden Energiekosten entlasten und im Betrieb dazu beitragen, CO2-Emissionen zu verringern. Während Photovoltaik sicherlich ihre eigenen Vorteile hat, sollte Solarthermie nicht übersehen werden, insbesondere wenn es um eine effiziente Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung geht. Es ist wichtig, beide Technologien im Kontext der eigenen Anforderungen und des geografischen Standortes zu bewerten.